Gin statt Kölsch 6: Wayfarer

Am Ende der ersten Blindverkostung Kölner Gins steht Wayfarer – ein Spirit aus Frechen. Weil Köln so tolerant ist, darf auch er sich dem Reigen stellen. In einer zweiten Runde sollen dann noch die fehlenden Gins von Pittermann und 4812 folgen.

Alex hatte den Gin aus der designprämierten Flasche aus seinem Kostreich-Sortiment mitgebracht. Provence, Toskana und das gesamte mediterranen Sehnsuchtsgebiet sind aromatisch in diesen Tropfen geflossen und machen den Gin so einem sehr modernen, kräuterlastigen Gin im besten New Western Stil. Die Nase erschnuppert zuerst sonnengereiften Lavendel, dezent erdend folgt der Wacholder. Zitrusnoten geben ihre Frische dazu und Leichtigkeit. Die Kräuternoten der Provence – beim ersten Schluck sind zusätzlich Rosmarin und Thymian zu erschmecken, mit der Zeit auch Basilikum, was dem Alkohol die Schärfe nimmt. Selbst Abgang udn Nachhall bleiben weich und fast schon cremig. Die Eigenbeschreibung passt hier treffend.

Alkohol: 44,2 % alc. vol.
Preis/Liter: ca 80 €/l

Bewertung und Empfehlung: Der Wayfarer war einer der Favoriten in der Blindverkostung, bei Alex sogar auf der Top 2. Wer wegen des wuchtigen Wacholders Gin sonst links liegen lässt, findet hier einen passenden Vertreter. Der Gin verbeitet mediterranes Urlaubsfeeling schon vor dem ersten Schluck.

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