Gin statt Kölsch 4: Verrückt nach Ginsanity

Einen Gin zum pur trinken, ist das erklärte Ziel von Dagmar und Michael Frangenberg. Entstanden ist Ginsanity. In der Blindverkostung nehmen wir diese Herausforderung vom Kölner Stadtwaldrand an. Irgendwo im Set ist also ein verrückter Gin. Vergleich zu den anderen Proben wenig eigener Charakter. In der Nase sind die Aromen bereits vielversprechend: Wacholder, Zitrusnoten, fruchtige Aromen und Kräuternoten bilden keinen Kuddelmuddel als Ergebnis unzähliger Botanicals sondern sind angenehm ausbalanciert und definiert. Der Gin schmeckt frisch, die Schärfe ist gut eingebunden und stört nicht. Danach folgen süßliche Noten, die ansatzweise an Lakritze erinnern, fast schon umami. Pfeffer und Koriander halten die Frische im Nachhall.

Alkohol: 42,5 % alc. vol.

Preis/Liter: ca 62 €/l

Bewertung und Empfehlung: Einigkeit in der Kaffeebar: Ginsanity war der Favorit bei der offenen Blindverkostung. Auch für mich einer der Favoriten der aktuellen Kölner Runde – noch dazu mit einem fairen Preis-Leistungsverhältnis.

edelknall hat mit Alex vom Spezialitäten-Handel kostreich.de sowie mit Massimo und Gin-interessierten Gästen der Kaffeebar Köln Kölner Gins (blind) verkostet. Das Ergebnis veröffentlichen wir täglich hier. Die Übersicht hat Viva Culinaria.

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